SFH Studio Neu_0015

Ready for action, our new super studio in Bregenz, Austria

From Feb. 24th to 26th we relocated our studio into the new rooms in the Brosswaldengasse in Bregenz.
It took our team with 5 people and 4 profesional men with a big truck from SLG, more than 120 packing cases organized by Sabine, to tansfer all these things in a very short time.
Here are the first images of our new studio, shot early morning on 24.th Feb., shortly before the fist trucks arrived.
More images and details will follow soon.

SFH Images, neues Fotostudio in Bregenz

Faschingsumzug: Aus und vorbei !

So, der Faschingsumzug (danke an Peter von zur Gams für diesen schönen Input 😉 )  ist schon wieder vorbei. 3 Tage lang, genau vom 24. bis zum 26 . Februar 2011  kämpfte das SFH Images Team der Fasching GmbH mit den Tücken des Übersiedelns.
Allerdings, dank der exzellenten Vorbereitung von Sabine, die an die 120 Umzugskartons organisierte und füllte, machten die Mannen von SLG  und das  SFH Team das Siedeln wirklich ziemlich leicht .  Für uns kaum zu glauben, sogar die Leitungen nach außen konnten bereits am Donnerstag  von Tom unseren Sysadmin in Betrieb genommen werden und funktionierten beinahe reibungslos.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen des Ausräumens und Montierens, seit gestern hängen auch die Rechner am Netz und einem Start in den Monat März steht am Montag nichts mehr im Wege. Ein wenig Muskelkater und Kreuzschmerzen sind zwar noch da, wir sind aber alle ziemlich beeindruckt, dass der Umzug so reibungslos über die Bühne ging.
Hier nun auch die ersten Fotos unseres neuen, beinahe fertigen Prachtstücks. Ich habe die am Donnerstag um 07.00 h Früh kurz vor dem Startschuß der Übersiedlung im noch leeren Studio aufgenommen, kurz bevor die Möbel und Kartons kamen. Die Bilder der Übersiedlung sowie technische Details folgen in Kürze.

Daily bussiness of a pro photographer

Those last few days before moving to the premises of our new studio turned out to be a real challenge. My whole team and myself were facing multiple work (and skill) load. One part was to full-time controlling and assisting the finishing works in our new studio. The other part of the show was daily photographer´s business. So after a slow 2011 business start in January we had to kick off into the hectic daily business that we are accustomed to usually.
At the beginning of last week our customer Boesch knocked on our door with a job. The quest was to produce images that transport the message of Boesch´s business: cleaning. So – wow – this job took us to extremely „exciting“ locations such as the retirement home in Götzis, Bosch`s production facilities in Lustenau and the Rheincenter shopping mall. The real hard part about such a job always is to match the customers idea and the photographer´s vision on a professional and accurate basis. Thanks to many years of experience and a high range of flexibility in dealing with situations and a vision for space we managed to achieve a result that satisfied both, Bosch and us. Getting technical: We used well-established wireless flash lighting by Elinchrom to achieve the perfect light situation. More information about details later.

Fotografie für Bösch Reinigungstechnik

Teamwork in the Rheincenter, Lustenau

More jobs: After a conceptual meeting with our customer „Kantonalbank Glarus“ mid last week we scheduled the image shooting for the campaign on a vinyard in Switzerland on Thursday. The mission was to take portraits and images for a new campaign in the private banking sector.

We used non-professional models for both jobs. Such jobs imply two tasks: The photographer concentrates on composing the image while keeping an eye on the models to make sure facial expression and body language are transporting the message. Not easy.
It does not only take the photographer to create a successful image. There is a whole experienced team adding to it behind the scenery such as technical assistance, lighting, computer performance, makeup, costumes, organisation and many other details. This category of job requires intense concentration and team-mindedness from everybody.

Shooting in einem Proberaum in Glarus

Shooting in a musicans rehearsal room

Kontrolle am Macbook

These jobs granted long working hours because the photos we took during the day had to be processed on the computer and the final version to instantly be emailed to the customer at night.

The finale of this working week was highlighted by beer: The brewer or the best-tasting beer of Vorarlberg, Mohrenbrauerei, paid us a visit at our studio. I was to take photos for a new sixpack(??) cardboard tray for the radler beer. It was not easy to arrange the bottles on crushed ice. The whole action turned into a rat race because we had moved our ice box to the premises of our new studio already. So what we did was run back and forth across the backyard.

Hard Work, Radler auf Eis

Hard Work, Sarah and Reini with Mohren Radler on crashed Ice

The biggest obstacles of all about this job was the labels curling and coming off the bottles whith all the condensation caused by the crushed ice arranged around them. How did we solve this problem? You must know that we are magicians with a big trick box. So we just picked the right trick for this kind of illusion…

Oh, I almost forgot about Alex, Lukas and Ivo. They spent the whole week taking photos of Swarovski crystal wonderworld treasures in our studio, which means they were busy doing an extensive, intensive and precise type of job, too.

The result of a working week: 3 jobs, 34 hours of plain photography, 14 hours of desktop publishing work, together 84 hours of work for everybody in this SFH team, 23 subjects, approx. 800 pictures, 96 GB of data, 420 kilometres on the road, 12 kgs crushed ice, 4 crates of beer (not all spent yet) …

Shooting in einem Proberaum in Glarus

Alltag eines Berufsfotografen…

Die letzte Woche vor unserer Übersiedlung ins neue Studio hatte es noch einmal so richtig in sich. Nicht nur die finalen Handwerksarbeiten beschäftigten mein Team und mich ziemlich intensiv, auch in unserem Studio ist nach dem – wie jedes Jahr – ruhigen Beginn im Jänner wieder hektischer Alltag eingekehrt.

Anfangs Woche wurden wir 2 Tage für die Firma Bösch aktiv, um deren Reinigungsdienstleistungen in Imagebilder zu verpacken. Wenig spektakulär waren die Locations mit Altersheim in Götzis, Produktionsstandort in Lustenau und Einkaufszentrum Rheincenter. Umso schwieriger ist es aber genau hier eine professionelle und punktgenaue Umsetzung der Kundenvorstellungen und der eigenen Ansprüche zu schaffen. Viel Erfahrung und hohe Flexibilität vor allem im Umgang mit den Raumsituationen ist notwendig um diese zu erfüllen. Als Beleuchtungsquellen haben sich hier netzunabhängige Blitzanlagen von Elinchrom bewährt. Diese werde ich zu späterer Zeit auf diesen Seiten vorstellen.

Fotografie für Bösch Reinigungstechnik

Teamwork im Rheincenter in Lustenau

Mitte Woche, nach einer Konzeptbesprechung für einen kommenden Auftrag in einem Weinbetrieb in der Schweiz folgt am Donnerstag ein Imageshooting für die Kantonalbank in Glarus. Hier wurden Portraits und Imagebilder für eine neue Werbelinie im Private Bankingbereich fotografiert.

Models waren übrigens in beiden Fällen ausschließlich Laien, was für mich als Fotograf eine besondere Konzentration nicht nur auf meine Aufgabe der Bildgestaltung sondern auch auf die Mimik und Körpersprache der Protagonisten erfordert.

Extrem wichtig ist neben einem sensiblen Umgang mit den Menschen vor der Kamera mein erprobtes und erfahrenes Team, dass sich um die Technik bei Kamera,  Beleuchtung und Computer sowie das Makeup, Bekleidung und viele andere Kleinigkeiten kümmert. Anstrengend und fordernd ist diese Fotografie auf jeden Fall für alle, die mitarbeiten.

Shooting in einem Proberaum in Glarus

Shooting in einem Proberaum in Glarus

Kontrolle am Macbook

Dazwischen galt es dann meistens Abends die entstandenen Bilder weiter zu bearbeiten und an Agenturen und Kunden zu senden.

Zu guter Letzt am Ende der Woche dann mit der Mohrenbrauerei noch das beste Vorarlberger Bier  bei uns im Studio, hier konnte ich Bilder für eine neue Verpackungsbox der neuen Mohren Radler Serie fotografieren. Spannend war hier die Anforderung mit Crash Eis die Flaschen zu umhüllen. Dies auch, weil unser Tiefkühler bereits im neuen Studio in der Küche steht und wir daher mit dem organisierten Eis rasch arbeiten mußten.

Hard Work, Radler auf Eis

Hard Work, Sarah und Reini mit Mohren Radler auf Eis

Das größte Problem bei diesen Aufnahmen sind eigentlich die Etiketten der Biersorten, die sich unter Feuchtigkeit extrem rasch auflösen und zu wellen beginnen. Aber wie bei den großen Zauberkünstlern haben auch wir unsere Tricks und wissen wie wir das beheben können.

Ach ja, Alex, Lukas und Ivo hatten während dieser Woche Swarovski durchgehend im Bregenzer Fotostudio, was ebenfalls jedes Mal eine ziemlich komplexe und schwierige Fotografie und Bildbearbeitung bedeutet.

Fazit nach einer Woche: 3 Jobs,  34 Stunden Fotografie, 14 Stunden Bildbearbeitung, 84 Stunden der daran beiteiligten SFH Leute,  23 Sujets, ca. 800 Bilder, 96 Gigabyte Daten, 420 KM Fahrt, 12 Kg Eiswürfel, 4 Kisten Radler (sind noch nicht leer)

„Warum ist die Fotografie in Österreich kein freies Gewerbe?“

ist eine der Fragen, die immer wieder an mich als Berufsfotograf herangetragen wird. Nun möchte ich hier versuchen die Frage aus meiner Sicht als „gelernter“ Fotograf zu beleuchten.
Ich gebe zu, ich habe die Lehrabschlussrüfung gemacht, habe dafür 3 Jahre meines Lebens im Betrieb meines Vaters gelernt, dann 2 Jahre in verschiedenen Betrieben Praxiszeit gesammelt, um nach einem weiteren Jahr Schulbank drücken die Meisterklasse für Fotografie mit der Meisterprüfung zu beenden. Gleichzusetzen mit der vollen Berechtigung als selbstständiger Berufsfotograf arbeiten zu dürfen. Damals war es noch viel schwieriger das Gewerbe zu bekommen, lediglich die Meisterprüfung mit den dafür vorgeschriebenen Praxiszeiten war dafür vorgesehen.
Ob ich da schon ein richtig guter Fotograf war, kann ich aus heutiger Sicht klar verneinen. Das zu werden ist ja sowieso eine Lebensaufgabe. Ob ich damals schon mein eigenes Studio hätte leiten können, bezweifle ich ebenso. Dafür mußte ich nochmals 5 Jahre in großen Studios lernen, wie ich den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht werden kann. Erfahrungen die mir halfen meinen Betrieb zu gründen. Und trotzdem war es mir ziemlich willkommen, einen auch wirtschaftlich erfahrenen Fotografen als Partner mit im Boot zu haben.

Und nun, immer wieder die Rufe nach Freigabe des Gewerbes. Dies obwohl ein liberalisiertes Gewerberecht es beinahe für jeden ermöglicht, den Beruf seiner Träume auszuüben. Dafür muss Anwärter oder Anwärterin lediglich ein paar Wochen Zeit und ein paar tausend Euro in eine mehr oder weniger gute Kurzausbildung investieren. Dass diese Kurzkurse die echte betriebliche oder schulische Ausbildung nicht ersetzen können liegt auf der Hand. Ob die dort erworbenen Fähigkeiten ausreichen um als Selbstständiger bestehen zu können, siehe ganz oben…

Ok, es gibt auch durch die digitale Fotografie viele Verbesserungen in der Technik. Die macht es zahlreichen Kamerabesitzern möglich, richtig belichtete und scharfe Bilder auf die Scheiben der Monitore zu zaubern. Diese Leistung ist natürlich ziemlich beeindruckend, ein Lehrling in unserem Betrieb kann das aber ebenfalls schon zu Beginn seiner Lehrzeit wenn er die richtige Kameraeinstellung findet. Was machen die dann für den Rest der 3,5 Jahre ? Ich empfehle Ihnen hierzu die Lektüre des neuen Lehrlingsausbildungsplans für Berufsfotografen, um ein wenig mehr über die hohen Anforderungen unseres Berufes zu erfahren.

Richtig, ich habe an diesem Ausbildungsplan mitgearbeitet. Und auch richtig, das heißt noch lange nicht, dass dabei automatisch gute Fotografen rauskommen.
Aber es heißt zumindest, dass junge Menschen in der Praxis auf ihren Beruf vorbereitet werden und nicht in ein Schwimmbecken gestoßen werden, bevor sie schwimmen können.
Sie merken schon, ich bevorzuge die geregelte Ausbildung, des dualen Berufssystems, die es uns in unseren Betrieben erst möglich macht Mitarbeiter fachgerecht und zielorientiert auszubilden. Diese hat übrigens auch für die Volkswirtschaft Vorteile, werden doch die Kosten der dualen Ausbildung zu 80 bis 90 % von den Betrieben getragen, währenddessen die reine schulische Ausbildung zu 100% von Ihnen, mir und allen anderen Steuerzahlern übernommen wird. Und die rein schulische Ausbildung ist durch die wenigen Plätze in Österreich für viele begabte Kids und deren Familien ein kaum erreichbarer Luxus. Da macht die Lehre beim Fotografen in der Nähe durchaus auch Sinn. Und diese Möglichkeit ist klar in Gefahr wenn keine qualifizierte Ausbildung in den Betrieben möglich ist.

Was haben nun unsere Kunden davon , wenn gut ausgebildete Leute für sie arbeiten ?
Überlegen Sie umgekehrt, welches Licht wirft es auf die gesamte Branche, wenn Ihnen ein Quereinsteiger, dem vielleicht bei seiner eigenen Arbeit langweilig ist , „professionelle“ Fotografie verkauft?
Würden Sie Ihr sauer verdientes Geld für einen weiteren Versuch beim eventuell anderen, besseren Berufsfotografen ausgeben, wenn Onkel Leopold mit seiner digitalen Kamera auch scharfe Bilder machen kann?
Was geschieht dann in Folge mit den Fotografen und Betrieben, die den Unterschied ausmachen ? Die, die regelmäßig in die Ausbildung der Mitarbeiter, neue Geräte, Software und Marketing investieren ? Richtig, die werden es dann ziemlich schwer haben.
Dass es Fotografen und Fotografinnen gibt, die es auch ohne klassischer Ausbildung international geschafft haben ist klar. Die, die ich kenne und sehr schätze, gingen immer einen harten Weg mit Fleiß, Ausdauer und viel Talent.
Nicht alle Menschen sind aber so talentiert und gerade diesen Menschen müssen wir Berufsfotografen eine moderne, zielgerechte Ausbildung ermöglichen. Nur mit dieser Ausbildung werden sich diese Leute zu dem Fundament entwickeln, dass der Fotografenberuf braucht um auch zukünftig als moderner Beruf wahrgenommen und benötigt zu werden.
Und aus diesen Gründen denke ich, dass wir die Zugangsberechtigung zu unserem Gewerbe als Chance begreifen sollten. Als Chance den kommenden Kollegen und Kolleginnen den Unterschied zu vermitteln, der uns Berufsfotografen ausmacht.