Shooting in einem Proberaum in Glarus

Alltag eines Berufsfotografen…

Die letzte Woche vor unserer Übersiedlung ins neue Studio hatte es noch einmal so richtig in sich. Nicht nur die finalen Handwerksarbeiten beschäftigten mein Team und mich ziemlich intensiv, auch in unserem Studio ist nach dem – wie jedes Jahr – ruhigen Beginn im Jänner wieder hektischer Alltag eingekehrt.

Anfangs Woche wurden wir 2 Tage für die Firma Bösch aktiv, um deren Reinigungsdienstleistungen in Imagebilder zu verpacken. Wenig spektakulär waren die Locations mit Altersheim in Götzis, Produktionsstandort in Lustenau und Einkaufszentrum Rheincenter. Umso schwieriger ist es aber genau hier eine professionelle und punktgenaue Umsetzung der Kundenvorstellungen und der eigenen Ansprüche zu schaffen. Viel Erfahrung und hohe Flexibilität vor allem im Umgang mit den Raumsituationen ist notwendig um diese zu erfüllen. Als Beleuchtungsquellen haben sich hier netzunabhängige Blitzanlagen von Elinchrom bewährt. Diese werde ich zu späterer Zeit auf diesen Seiten vorstellen.

Fotografie für Bösch Reinigungstechnik

Teamwork im Rheincenter in Lustenau

Mitte Woche, nach einer Konzeptbesprechung für einen kommenden Auftrag in einem Weinbetrieb in der Schweiz folgt am Donnerstag ein Imageshooting für die Kantonalbank in Glarus. Hier wurden Portraits und Imagebilder für eine neue Werbelinie im Private Bankingbereich fotografiert.

Models waren übrigens in beiden Fällen ausschließlich Laien, was für mich als Fotograf eine besondere Konzentration nicht nur auf meine Aufgabe der Bildgestaltung sondern auch auf die Mimik und Körpersprache der Protagonisten erfordert.

Extrem wichtig ist neben einem sensiblen Umgang mit den Menschen vor der Kamera mein erprobtes und erfahrenes Team, dass sich um die Technik bei Kamera,  Beleuchtung und Computer sowie das Makeup, Bekleidung und viele andere Kleinigkeiten kümmert. Anstrengend und fordernd ist diese Fotografie auf jeden Fall für alle, die mitarbeiten.

Shooting in einem Proberaum in Glarus

Shooting in einem Proberaum in Glarus

Kontrolle am Macbook

Dazwischen galt es dann meistens Abends die entstandenen Bilder weiter zu bearbeiten und an Agenturen und Kunden zu senden.

Zu guter Letzt am Ende der Woche dann mit der Mohrenbrauerei noch das beste Vorarlberger Bier  bei uns im Studio, hier konnte ich Bilder für eine neue Verpackungsbox der neuen Mohren Radler Serie fotografieren. Spannend war hier die Anforderung mit Crash Eis die Flaschen zu umhüllen. Dies auch, weil unser Tiefkühler bereits im neuen Studio in der Küche steht und wir daher mit dem organisierten Eis rasch arbeiten mußten.

Hard Work, Radler auf Eis

Hard Work, Sarah und Reini mit Mohren Radler auf Eis

Das größte Problem bei diesen Aufnahmen sind eigentlich die Etiketten der Biersorten, die sich unter Feuchtigkeit extrem rasch auflösen und zu wellen beginnen. Aber wie bei den großen Zauberkünstlern haben auch wir unsere Tricks und wissen wie wir das beheben können.

Ach ja, Alex, Lukas und Ivo hatten während dieser Woche Swarovski durchgehend im Bregenzer Fotostudio, was ebenfalls jedes Mal eine ziemlich komplexe und schwierige Fotografie und Bildbearbeitung bedeutet.

Fazit nach einer Woche: 3 Jobs,  34 Stunden Fotografie, 14 Stunden Bildbearbeitung, 84 Stunden der daran beiteiligten SFH Leute,  23 Sujets, ca. 800 Bilder, 96 Gigabyte Daten, 420 KM Fahrt, 12 Kg Eiswürfel, 4 Kisten Radler (sind noch nicht leer)

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