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Bälle sammeln in Kambodscha, heiß und gefährlich

Zum Abschluss, Golf in Cambodia

Normalerweise komme ich ja nicht unbedingt auf die Idee in einem Land wie Kambodscha Golf spielen zu wollen. Als aber unser Guide What während der Mittagspause erzählte, dass er seit einem Jahr Golf spielte, war ich doch einigermaßen überrascht.
Zur Erklärung: What stammt aus einem kleinen Dorf in Kambodscha, aufgewachsen in sehr einfachen traditionellen Strukturen, sein Dorf hat derzeit noch keinen Strom.  (Siehe mein Beitrag Leben am Land Teil 1 und Teil 2, ) Er spricht perfekt Englisch und sehr gut Deutsch, studiert Recht mit Bachelor Abschluss. Er hat sich sein gesamtes Wissen durch Studium am Tag und Arbeit in der Nacht angeeignet. Die Arbeit als Fremdenführer hilft ihm weiterhin sein Studiom zu finanzieren und sein Leben aufzubauen. Nebenbei unterstützt er Schulkinder, damit diese in der Lage sind die Schule zu besuchen. (Mehr darüber hier in Kürze)

Und dann chillt er mit uns in einer Hängematte in Kambodscha und fragt ob ich Rory McIlroy kenne, die derzeitige Nummer eins im Weltgolf. (What hat übrigens noch nie was von Formel 1 gehört.) Gelernt habe er Golf bei einem englischen Gast, insgesamt war er bisher ca. 5x auf der Driving Range.
Natürlich bin ich neugierig und wir besuchten eine Driving Range am Stadtrand von Siem Reap. Und What bewies  auch hier großes Talent, nahm Tips sofort an und ist wohl am besten Weg ist ein guter Golfer zu werden…
Übrigens für alle die es interessiert, es gibt auch einen vollwärtigen Championship Course in Siem Reap, designt von keinem geringeren als Nick Faldo.
Hier ein paar Bilder von diesem überraschenden Nachmittag auf „unserer“ kleinen Driving Range…
Danach hieß es dann Abschied nehmen von What und Kambodscha mit Ziel Ko Chang, der zweitgrößten Thailändischen Insel…

Schulbesuch am Land

Kambodscha, vom Leben am Land, Teil II

Teil 2 der Bilder vom Leben am Land rund um Siem Reap. Die scheinbare Idylle trügt, das Leben am Land ist einfach und entbehrungsreich . Bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit ist die Arbeit im Reisfeld  hart und schlecht bezahlt. Transporte werden vielfach noch mit Holzkarren erledigt. Interessant ist die ausgeprägte Zusammenarbeit, unentgeltliche Nachbarschaftshilfe ist hier völlig normal . So können diese Menschen dann doch auch mit wenig Geld leben.
Wir hatten auch das besondere Glück eine Schule besuchen zu dürfen. Es gibt zwar Schulpflicht doch zahlreiche Hürden halten leider Kinder immer wieder davon ab, die Schule besuchen zu können. Ein Beispiel dazu:  die Schuluniform, die ja eigentlich dazu da ist Diskriminierung zu verhindern. Nicht jede Familie kann sich diese allerdings  leisten, so passiert es leider immer wieder, dass Kinder deswegen nicht in die Schule können.

Spannend der Besuch von West Barray, ein Ausflugsziel der Khmer. Das gigantische Staubecken dürfte um 1000 nach Christus erbaut worden sein und diente und dient noch immer zur Bewässerung der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen. Bei diesem 2×8 Km (!) riesigen künstlichen  See fanden wir kleine Essenstände mit Hängematten im Schatten, bei denen zahlreiche lokale Leckereien probiert werden können. Siehe auch das Bild mit den gegrillten Grillen. Ausländer sind hier allerdings selten zu Gast, die Hygiene vor Ort ist doch etwas unter unserem Standard.

Begegnungen am Weg zum Markt

Siem Reap, countryside, vom Leben am Land, Teil I

Ermutigt durch unseren Guide What Saw, der uns bereits bei den Tempelanlagen von Angkor Wat spannende Einblicke in das Leben von Kambodscha geben konnte, unternahmen wir eine Tagestour in die ländlichen Regionen von Siem Reap. Wir bekamen für unsere europäischen Vorstellungen unglaubliche Eindrücke vom Leben am Land. Hier Teil 1 der Bilder, der 2. Teil über Wasserbüffel und Reisbauern folgt…

Tuk Tuks und Tempel

Angkor Wat, die Tempeltour

Grund warum (vermutlich) 1,4 Mio. Touristen jährlich Siem Reap besuchen sind natürlich die wunderbaren Tempel in der Umgebung, die tatsächlich jeden Reiseaufwand wert sind. Unglaublich schöne und interessante Arbeiten aus vielen Jahrhunderten und den Einflüssen verschiedenerer Könige, müssen keinen Vergleich mit anderen Hochkulturen scheuen. Zeitweise kommt sich BesucherIn vor wie in einer unnatürlichen Theaterkulisse oder in den Film Tomb Rider versetzt, der übrigens tatsächlich in dem Ta Phrom Tempelanlagen gedreht wurde…

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