Tim Hondros (li), Chris Hetherington (re)

Tod zweier großartiger Fotografen in Libyen

Am 20. April 2011 wurden in Misurate, Libyen 2 Fotografen bei einem Splitterbombenangriff getötet und zwei weitere schwer verletzt. Getötet wurde der britische Fotograf Tim Hetherington und seine US-Kollege Chris Hondros. Verletzt wurden bei diesem Vorfall der englische Fotograf Guy Martin sowie US Fotograf Michael Christopher Brown.

Tim Hondros (li), Chris Hetherington (re)

Tim Hondros (li), Chris Hetherington (re)

Hier weiter lesen:

 

Tim Hetherington war Filmemacher und Fotograf, er wurde 2007 mit dem World Press Photo Award für seine im Vanity Fair erschienen Fotostrecke von US Soldaten im afghanischen Korengal Tal ausgezeichnet.
Bekannt wurder er auch durch seine Bilder und den Film der schlafender Soldaten. Ein Interview mit Tim Hetherington über diese Fotostrecke finden Sie hier, weiters einen Nachruf der New York Times auf den Fotografen.
Arbeiten auf seiner Homepage finden Sie hier.
Für die Doku Restrepo wurden er und sein Journalistenkollege Sebastian Junger für den Oscar nominiert, hier der Trailer davon: (Quelle Youtube)

Chris Hondros ebenfalls ein erfahrener und sehr bekannter Kriegsjournalist, fotografierte für die New York Times und die Washington Post. Seine Tätigkeit streckte sich vom Kosovo über Irak, Afghanistan, Liberia bis Angola. Seine Arbeit über Liberia führte 2004 zu einer Nominierung für den Pulitzer Preis, 2006 erhielt er den Robert Capa Gold Medal, eine Auszeichnung des „Overseas Press Club Of America“ für Fotoreportagen, die besonderen Mut und Einsatz erfordern.
Ein Nachruf der New York Times auf den Fotografen mit Bildern.
Bilder seiner Arbeit in den arabischen Krisenregionen
auf der Washington Post Seite.
Homepage Chris Hondros

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.