Underwater Love, das making of

Was machen Fotografen, wenn Sie für sich selbst Motive herstellen? Richtig, sie versuchen Dinge zu verwirklichen, die sie in Auftragsarbeiten so nicht umsetzen können. Freie Arbeiten sozusagen. Eine solche freie Arbeit hatten wir für unsere Eröffnungsparty am 10.06 geplant. Inspiriert von unserem Logo mit dem FISH wollten wir eine phantastische Unterwasserwelt in meheren Motiven schaffen.

Die Umsetzung musste akribisch geplant werden, galt es doch mangelnde bis keine Taucherfahrung des gesamten Teams zu kompensieren.
So wurde dann nichts dem Zufall überlassen. Als Kamera kam auf Grund der Auflösung von rund 40 Mio.Pixel eigentlich nur unsere Hasselblad H3DII in Frage. Leider ist die von Haus aus nicht wasserdicht. So wurde über Internet ein Gehäuse gesucht und dieses über eine deutsche Spezialfirma eigens nach Bregenz geordert. Als eine der großen Pluspunkte stellte sich hier während der Produktion die direkte Anbindung der Kamera an den am Beckenrand stationierten Computer heraus. Die Wahl des Beckens fiel auf das Parkbad Lustenau, da hier die ausreichende Tiefe von 4 Metern gegeben war und die zu erwartende Sonne im optimalen Winkel einstrahlte. Zusätzlich sorgte ein Unterwasserblitz und die über dem Wasser positionierte Broncolor Scoro Anlage für die professionelle Ausleuchtung der Szenen. Der taucherische Support wurde von der Tauchschule Laguna in Lindau bewerkstelligt.

 

Der absolute wichtigste und härteste Part war aber für unser Model Dominique vorgesehen. Die schöne österreichische Playmate vom März 2011 musste wirklich alle Zähne zusammenbeißen um im 17 Grad kalten Wasser nicht gleich völlig zu erfrieren. Mit Bravour schaffte sie diese Aufgabe und konnte sich nach dem Shooting in einer einstündigen Heißdusche wenigstens wieder halbwegs auf Temperatur bringen. Das Styling wurde von Jennifer bereits über Wasser vorbereitet, Ariane war für das wasserfeste Makeup verantwortlich. Unterwasserfilmsequenzen wurden von Michael Lung mit der Canon 5D gedreht, hier bewährte sich unser Auquatech Gehäuseaus der Surffotografie bestens. Er war dann übrigens auch für die realistische Umsetzung der Delfine mittels 3D Programmen zuständig.

Luca machte den Unterwassersupport für meine Arbeit währenddessen Lukas Überwasser seine beiden Augen auf die technische Ausrüstung warf. Vielen Dank auch an Klaudius für die Betreuung und die tollen making of Bilder. Die fertigen Bilder gibts auf unserer SFH Seite zu bestaunen.


Die Composings der Bilder gestaltet sich dann als absolut zeitraubende intensive Arbeit. Die Delfine wurden in 3 D Programmen konstruiert und umgesetzt, die Retuschearbeiten wurden von Luca, Ivo und am Schluss von mir ausgeführt. Es wurden in beide Motive je ca. 50 Arbeitstunden investiert.

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